Gottesdienst für tote eritreische Flüchtlinge am 4.7. 2010 in Frankfurt !!

Gottesdienst für tote eritreische Flüchtlinge am 4.7. 2010 in Frankfurt
!!!!!!!!!!!!!!!

Hi liebe Freunde,77 Bootsflüchtlinge ( darunter Eritreer) starben im vergangenen Sommer bei einer Überfahrt von Libyen
nach Italien. Nun findet am 4. Juli in Frankfurt am Main ein
Trauergottesdienst statt, um all derer zu gedenken, die im Mittelmeer
ihr Leben ließen. Wie die italienische Sektion der Hilfsorganisation
«borderline- europe mitteilte, wurde die Trauerzeremonie organisiert von
"Familien und Freunden" der auf See "verdursteten und verhungerten"
Afrikaner.

laut Aussagen: Während diesen qualvollen Tagen fuhren an den Flüchtlingen mehr als zehn Schiffe vorbei, ohne den Not leidenden
Menschen ein tröpfchen Wasser zureichen. Lediglich hat denen ein
Fischerboot ein bisschen Wasser und Brot zugeworfen, wofür die 5
überlebende aus Eritrea ihm ihr Leben danken. Die Zeremonie solle auch
ein Appell an alle europäischen Politiker sein, die aktuelle
Flüchtlingspolitik zu ändern.

Die Interessengemeinschaft aus Familien, Angehörigen und Menschenrechtlern hat mich gebeten die
Trauerrede zu halten.Selbstverständlich ist eine starke Teilnahme von
Eritreern aus allen Bundesländern, sowie allen Interessierten erwünscht.

Eingeladene Gäste: erwartet werden ca. 300 Personen- Borderline-europe, österreichische
TV-Korrespondenten,schwedische TV, Gastredner Biniam KiflaiDer Lübecker
Kapitän Stefan Schmidt, der im Juli 2004 mit dem Schiff "Cap Anamur“ 37
Afrikaner aus einem überfüllten Schlauchboot rettet und dafür eine
Haftstrafe erhielt, Karl Kopp-Europareferent der
Menschenrechtsorganisation Pro Asyl, Vertreter Aus Politik, Kirche
(Vatikan Rom), Verbänden und weitere Gäste werden erwartet.

Datum: 4.7. 2010

Zeit:Einlass ab 13 Uhr. Beginn 14 Uhr ( Wer mit den Vertretern der Interessengemeinschaft diskutieren möchte wird herzlich
begrüßt und gebeten früher zu kommen)

Ort: Kath. Pfarramt St. Hedwig Elsterstraße 18 65933 Frankfurt.

MfG

Biniam

Weitere Infos oder Fragen:boatpmalital@rocketmail.com



25.08.2009, Die Tagespost [Vatikan fordert internationale Vereinbarungen] Wieder
eine Tragödie im Mittelmeer. Fünf aus Eritrea stammende Flüchtlinge
hatten am Donnerstag auf einem Schlauchboot die italienische Insel
Lampedusa erreicht. Am Wochenende ergab sich, dass sie insgesamt 78
Personen waren, als sie zwanzig Tage zuvor von Libyen aus aufgebrochen
seien, 75 hätten nicht überlebt. Vom Podium des Meetings der Bewegung
Comunione e Liberazione aus griff der italienische Außenminister Franco
Frattini die Regierung in La Valletta an, die sich ernsthaften
Verhandlungen über die Flüchtlingsströme verweigere. Aber auch die
Europäische Union, lasse die südlichen Mittelmeerländer wie Italien
alleine.

22.08.2009, Neues Deutschland [Ist das Leben von Flüchtlingen wertlos?] 75 Menschen sterben irgendwo zwischen Libyen,
Malta und Italien – und alle sehen weg. Die neue Flüchtlingstragödie im
Mittelmeer stößt nur auf Gleichgültigkeit. Der italienische
Innenminister zieht die Aussagen der fünf Überlebenden sogar in Zweifel.
»Sie sahen wie Skelette, wie Gespenster aus«, erzählen die Helfer, die
die fünf Überlebenden zuerst auf der italienischen Insel Lampedusa
betreut haben.

20.08.2009, oe24.at [75 Migranten auf offener See gestorben?] Fünf Flüchtlinge aus Eritrea sind am Donnerstag von der
italienischen Küstenwache in der Nähe der Mittelmeerinsel Lampedusa
aufgegriffen worden. Sie behaupten, vor fast drei Wochen an Bord eines
Bootes mit weiteren 75 Migranten abgelegt zu haben, die auf der Reise
allesamt ums Leben gekommen sind. Ihre Aussagen werden jetzt von den
Behörden überprüft. Die fünf Flüchtlinge wurden in schlechtem
gesundheitlichen Zustand von Ärzten betreut, berichteten italienische
Medien.

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